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Die "fußnote" ist eine Veröffentlichung der

Arbeitsgruppe Fußverkehr von SRL und FUSS e.V.

 

Die "fußnote" erscheint als Beilage der PlanerIn und der

Zeitschrift mobilogisch! (früher Informationsdienst Verkehr IDV) und wird über einen Verteiler des VCD verbreitet.

Alle Ausgaben der fußnote können Sie hier als PDF-Dokumente herunterladen. Sie benötigen zum Betrachten und Drucken der Dateien ggf. den Acrobat © Reader.

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Fußnote 9 - Shared Space und Verkehrsberuhigte Bereiche

 

In den letzten Jahren hat die Diskussion um Shared Space neue Perspektiven eröffnet. Angestoßen wurde sie durch ein Projekt der EU, das in verschiedenen europäischen Städten umgesetzt wurde, in Deutschland im niedersächsischen Dorf Bohmte. Zeitgleich wurde in der Schweiz die Regelung „Wohnstrasse“ zur „Begegnungszone“ weiterentwickelt, die sich bezüglich der Einsetzbarkeit außerhalb von Wohngebieten am deutschen Pendant des Verkehrsberuhigten Bereichs orientiert, aber als zulässige Höchstgeschwindigkeit 20 km/h vorsieht. 

In der öffentlichen Diskussion wird Shared Space häufig mit dem Verzicht auf Verkehrszeichen gleichgesetzt. Aus Sicht des Fußverkehrs können sich bei einer Ausweisung ohne weitergehende Verkehrszeichen verschiedene Problem ergeben. Regeln sollten aber kein Selbstzweck sein, sondern insbesondere die Aufgabe haben, den Fußverkehr zu schützen.

Die fußnote setzt sich insbesondere mit den Anforderungen des Fußverkehrs an Shared Space Bereiche auseinander. Hierzu gehört beispielsweise, dass trotz Mischprinzip für den Fußverkehr gesicherte Seitenräume erhalten bleiben, die von ruhenden und fließenden Fahrzeugverkehr, auch dem Radverkehr, freigehalten werden.

 

Februar 2012 [2,4 MB]

 



fußnote 8 - "Fuß fassen"

 

Fußgängerfreundliche Planung ist in Deutschland alles andere als ein Selbstläufer. Selbst dort, wo die „Stadt der kurzen Wege“ als Leitbild anerkannt ist, tut man sich vielfach schwer, die Anforderungen des Zufußgehens in der täglichen Praxis angemessen zu berücksichtigen.


Damit eine gefahrenfreie Querung oder ausreichend breite Gehwege einen angemessenen Stellenwert in der kommunalen Planung erhalten, sollten die Möglichkeiten auf eine institutionelle Einbindung genutzt werden. Positive Effekte, aber auch die Grenzen dieser Vorgehensweise zeigt der Erfahrungsbericht eines Fußverkehrsbeauftragten.

 

April 2008 [2,6 MB]



fußnote 7 - Der Grünpfeil - kleines Blechschild, große Wirkung

 

Das als „Rechtsabbiegepfeil“ bekannte Verkehrszeichen 720 gestattet dem Fahrzeugverkehr, an einer ROT zeigenden Ampel unter bestimmten Bedingungen nach rechts abzubiegen. Was auf den ersten Blick vernünftig erscheint, weist allerdings eine ganze Reihe unerwünschter Nebenwirkungen auf.

 

Dezember 2005 PDF [594 KB]



fußnote 6 -  Wegweisungssysteme für den Fußverkehr

 

Die Notwendigkeit und Bedeutung einer Wegweisung für den Fußverkehr wurde bisher nur von wenigen Städten erkannt, obwohl jeder vierte Weg zu Fuß zurückgelegt wird und bei Einbeziehung aller Zu- und Abwege der Fußverkehr sogar die bedeutendste Fortbewegungsart in Städten darstellt. Komplexe, sich stetig verändernde Strukturen der Städte und spezifische Bedürfnisse und Eigenschaften des Fußverkehrs erfordern eigenständige Leit- und Informationssysteme für den Fußverkehr.

 

August 2004 PDF [1.3 MB]



fußnote 5 -  Radfahrer und Fußgänger

 

Radfahrer und Fußgänger gehören zum "Umweltverbund". Ein verträgliches Nebeneinander ist aber keineswegs selbstverständlich. Während auf Mischverkehrsflächen, etwa in Verkehrsberuhigten Bereichen oder Spielstraßen, eine gemeinsame Nutzung zumeist keine Schwierigkeiten bereitet, gibt es bei der gemeinsamen Führung in den Seitenräumen städtischer Straßen häufig Probleme. Es kommt zu gegenseitigen Behinderungen, Gefährdungen und auch zu Unfällen, die nicht selten schwerer ausfallen, als es von Konflikten zwischen den weichen Verkehrsteilnehmern anzunehmen ist. Gemeinsame Fuß- und Radwege oder die Freigabe von Gehwegen für Radfahrer sind daher auf Einzelfälle zu beschränken. Werden Radwege im Seitenraum angelegt, sind sie so zu gestalten, dass es nicht zu Beeinträchtigungen der Fußgänger kommt.

 

Dezember 2003 PDF [2.1 MB]



fußnote 4 - Renaissance der Zebrastreifen

 

Zebrastreifen wurden jahrzehntelang nur sehr spärlich eingesetzt. Dies wurde damit begründet, dass Fußgängerüberwege eine Sicherheit suggerieren würden, die nicht vorhanden sei. Tatsächlich hat sich jedoch in Städten mit vielen Zebrastreifen gezeigt, dass Fußgängerüberwege unter den entsprechenden Rahmenbedingungen sichere und komfortable Querungsanlagen sind.

 

März 2002 PDF [580 KB]



fußnote 3 - Gehwege ohne Hindernisse

 

Gehwege sind ein wesentlicher Bestandteil städtischer Straßen. Sie prägen unser Bild vom Straßenraum und bestimmen seine soziale Brauchbarkeit. Die Möglichkeit, auf dem Gehweg zu gehen, wird jedoch vielerorts durch parkende Autos und Fahrräder oder durch Möblierungen eingeschränkt. Die Bewegungsfreiheit kann durch eine überlegte räumliche Gestaltung und einen restriktiven Umgang mit unerwünschten Nutzungen deutlich verbessert werden.

 

September 2001 PDF [1.5 MB]



fußnote 2 - Der Weg zur Haltestelle

 

Der Weg zu Bus und Bahn beginnt nicht erst an der Haltestelle. Für die Attraktivität und die Erreichbarkeit des Öffentlichen Personennahverkehrs hat die Qualität des Fußverkehrs eine besondere Bedeutung. Fast alle Fahrgäste kommen zu Fuß zur Haltestelle. Die Weglänge zur Haltestelle, ein sicherer und attraktiver Weg, sowie der gefahrlose Haltestellenzugang - auch davon hängt die Zahl der Menschen ab, die bereit sind, umweltfreundliche Busse und Bahnen zu nutzen.

 

September 2000 PDF [320 KB]



fußnote 1 - Wie breit müssen Gehwege sein?

 

Die Breite von Gehwegen ist ein wichtiges Kriterium für den Komfort und die Sicherheit beim Zufußgehen. Sie sollte sich am Raumbedarf von Fußgängern und der Straßennutzung orientieren. Hinzu kommen Sicherheitsabstände, vor allem zum Kraftfahrzeugverkehr. Beim Straßenentwurf werden Gehwege häufig als Dispositionsflächen herangezogen und auf kaum nutzbare Mindestmaße reduziert. Doch bereits für die ungehinderte Begegnung zweier Fußgänger ist in der Regel eine Gehwegbreite von 2,50m erforderlich.

 

September 2000 PDF [320 KB]



fußnote in Planung

 

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fußnote     Mobilität auf Schulwegen
fußnote     Mobilität beim Einkaufen und in der Freizeit
fußnote     Fußgängerfreundliche Lichtsignalanlagen 
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